Swanetien Koruldi Lakes Georgien

Alpenpanorma in Swanetien: Wanderung zu den Koruldi Lakes

Dass Georgien mächtige Berge sein Eigen nennen kann, ist wohl kein Geheimnis mehr. Im Norden des Landes, in der Region Swanetien, direkt im großen Kaukasus gelegen, darf man sich an diesen besonders erfreuen. Hier erweckt der Kaukasus den Eindruck einer Alpenregion mit grünen Wiesen, waldigen Berghängen, wilden Pferden und grasenden Kühen. Von der Stadt Mestia aus kann man wunderschöne Wanderungen unternehmen, zum Beispiel die Wanderung zu den Koruldi Lakes.

 


 

1) Die Stadt Mestia und die Region Swanetien

 

Swanetien gilt unter Touristen als eine der urtürmlichsten Regionen Georgiens, die gleichzeitig schon erschlossen genug ist, um sie zu bereisen. In der größten Stadt der Region, Mestia, war mein Eindruck ehrlich gesagt ein anderer.

Jeder, mit dem ich sprach, konnte hier solides Englisch sprechen oder zumindest verstehen. Die wenigen Lokale der Stadt waren auf Touristen ausgelegt und nahezu jede Familie bietet in Mestia ein Zimmer zum Schlafen an.

Auf keinen Fall bedeutet dies jedoch, dass Mestia keinen Charme hat. Tatsächlich habe ich in Mestia ausschließlich herzliche und nette Einheimische getroffen, die Gastfreundschaft noch ganz groß schreiben. Etwas, was bei der teilweise mürrisch anmutenden Robustheit vor allem der älteren Georgier doch nicht immer selbstverständlich ist.

Wenn man bei Mestia von der „größten Stadt Swanetiens“ spricht, wird man als Tourist vielleicht erstaunt sein, lediglich einen kleinen Ort vorzufinden. So ziemlich alles tummelt sich entlang einer Straße, von wo aus man noch ein paar kleine Pfade zur Linken und zur Rechten einschlagen kann, bevor man die Stadt bereits wieder verlässt und in der Natur landet.

Mit seinen Fachwerk- und Natursteinhäusern, Blumenkübeln an den Fenstern und den grünen Bergen im Hintergrund, dessen Spitzen die meiste Zeit des Jahres mit Schnee bedeckt sind, fühlt man sich wirklich ganz schnell, wie in den Alpen.

 

 

Etwas jedoch ist in Swanetien anders, als in den europäischen Alpen: Das Temperament. Ein immerwährendes Symbol dafür sind die zahlreichen Wehrtürme, die in jedem Dorf zu finden sind. Sie dienen der Verteidigung, viele Familien haben ihren eigenen kleinen Turm. Da stellt sich die Frage: Verteidigung wovor?

Tatsächlich wird den Swanen nachgesagt, ein kriegerisches Volk zu sein. All diese Wehrtürme, die die Landschaft spicken, dienten früher also nicht der Verteidigung vor fremden Angreifern, sondern vor denen, die aus der selben Region kamen. Vor anderen Swanen. Einer der Gründe, weshalb Swanetien noch vor 15 Jahren als Region galt, in die man sich als Tourist nicht wagen sollte. Außer, man wollte entführt oder ausgeraubt werden.

Heute ist davon in und um Mestia nichts mehr zu spüren. Wie in den meisten Gebieten Georgiens ist Ruhe eingekehrt. Das einzige, was hier noch echten Respekt einjagt, ist der massive Mount Ushba, „der Schreckliche“, dessen zweigeteilter Gipfel die ganze Stadt überthront. Temperamentvoll sind die Swanen nach wie vor. Gäste werden zu Freunden, Freunde gehören zur Familie, zum Feind will man hier nicht werden.

Hin und wieder fallen im Ort Strom und Wasser aus. Dann werden Kerzen angezündet.

 

 


 

2) Wanderbasis Mestia: Wanderung zum Mestia Cross

 

Von Mestia aus lassen sich verschiedene Tageswanderung in die Umgebung unternehmen. Nahezu alle davon führen hinauf in die Berge.

Ich selbst entschied mich für eine Wanderung zum sogenannten Mestia Cross, einem Kreuz, welches auf einem Berg über Mestia thront. Bereits in der Touristeninformation wurde mir gesagt, dass zwei Wege dort hinaufführen. Der eine sei zwar schneller, aber sehr steil und mitunter rutschig und zumindest für den Abstieg nicht geeignet. Ich bekam dort eine Karte auf Georgisch, die alles andere als detailliert war.

Sicherheitshalber checkte ich auch meine Lieblings-Reise-App MapsMe, welche ich an diesem Punkt wirklich jedem ans Herz legen kann, der die Wanderung zum Mestia Cross (oder andere Wanderungen in Swanetien) machen möchte. Dort ist der Wanderweg zum Kreuz sehr genau verzeichnet.

Idealerweise startet man die Wanderung früh genug, damit es beim Kreuz noch nicht so voll ist und man nicht unter Zeitdruck gerät, falls man von dort noch weiter wandern möchte. 9 Uhr Morgens ist dafür eine gute Zeit. Den Rückweg übrigens würde ich unbedingt noch im Hellen zurücklegen.

Der Weg führte mich erst einmal die Hauptstraße von Mestia entlang. Ich hatte glück mit dem Wetter. Zwar war es kühl, aber die Sonne schien. Sogar die Spitze des schrecklichen Mount Ushba war zu sehen.

Von der Hauptstraße aus muss man in die Khergiani Street abbiegen, an dieser Straße kann man übrigens einen von Mestias Wehrtürmen besichtigen, den Khergiani Tower. Die Straße führt bergauf und wird dann zu einem staubigen Pfad, der in den Wald hinauf geht.

 

 

Nach etwa 30 Minuten gabelt der Weg sich dann. Die linke Abzweigung schlängelt sich eher unauffällig im Zickzack steil den Berg hinauf, der rechte, breitere Weg ist etwas angenehmer, aber auch länger. Ich selbst wählte den Linken und empfand den Aufstieg als nicht so dramatisch, wie befürchtet.

Der Pfad ist relativ offensichtlich – leider ist man eben doch nicht der Erste, der sich zum Mestia Cross hinaufmüht -, hier und da gibt es Orange-Weiße Markierungen, die einem zeigen, dass man richtig ist.

 

 

Der Weg an sich ist meiner Meinung nach für einen durchschnittlich trainierten Menschen nicht zu schwer. Ich musste mich jedoch schnell damit anfreunden, dass die niedrige Sauerstoffkonzentration in der Luft die ganze Wanderung nicht leichter machte. Mestia selbst liegt immerhin bereits auf knapp 1500 Höhenmetern, und das Mestia Cross noch einmal 900 Meter darüber.

Nach einer Weile trifft der abkürzende Trampelpfad wieder auf eine wenig befahrene Straße aus Schotter, Staub und Schlaglöchern und somit wieder mit der längeren, rechten Abzweigung zusammen. Hier wird man hin und wieder von Jeeps überholt – für die Lauffaulen, die dennoch zum Kreuz oder von dort erst loswandern wollen. Nach etwa 2-3 Stunden erreicht man schließlich das Mestia Cross.

Zeit für eine Pause. Zeit, den Ausblick auf sich wirken zu lassen, welcher sich zwar schon auf dem Weg immer wieder ankündigt, sich aber erst jetzt so richtig entfalten kann. Einer, der einen ganz schwindelig macht, umzingelt von Bergen, wo man auch hinblickt. Die Macht der Natur fühlt sich hier zum Greifen nah an und ist doch so weit weg.

 

 


 

3) Wanderung vom Mestia Cross zu den Koruldi Lakes

 

Wer es bis zum Mestia Cross geschafft hat, kann von hier weiter zu den Koruldi Lakes laufen. Mit „weiter“ meine ich „weiter bergauf„. Ab Oktober kann dabei auf den Höhen bereits Schnee liegen.

Vom Plateu mit dem Kreuz führt der Weg erst einen weiteren Hügel hinauf, auf dem eine kleine Holzhütte mit Schweinestall und Gemüsebeeten steht. Diese lässt man hinter sich liegen und folgt dem Weg weiter. Die meiste Zeit läuft man anschließend auf einer Straße, die auch von Jeeps genutzt werden kann. Weiterhin weisen einem Orange-Weiße Markierungen die Strecke.

Der Aufstieg vom Mestia Cross zu den Koruldi Lakes dauert nochmal an die zwei bis drei Stunden, in denen es heißt, weitere 1000 Höhenmeter hinter sich zu bringen. Dass man dabei immer wieder Pausen machen muss, ist aufgrund des fehlenden Sauerstoffes also ganz normal. Immerhin ist der Weg an sich gut begehbar und verlangt einem keine Klettereien oder Risiken ab. Lediglich bei Feuchtigkeit oder Eis muss man natürlich vorsichtig sein, nicht auszurutschen.

 

 

Die Koruldi Lakes selbst sind recht klein, aber wieder einmal sind der Weg an sich und die Aussicht jede Strapaze wert und in dem klaren Wasser spiegeln sich die umliegenden Bergriesen. So weit oben kann man sich durchaus wie der König der Welt fühlen.

 

 

Wer nach den Koruldi Lakes für den Tag genug von der bildschönen, rauen Alpenlandschaft Swanetiens hat, kann es ab jetzt in etwa 3 Stunden zurück nach Mestia schaffen.

 

 


 

4) Wanderung von den Koruldi Lakes zum Kreuz auf der Koruldi Ridge

 

Und dann gibt es vielleicht auch die unter euch, die von „genug haben“ noch überhaupt nichts wissen wollen.

Dann seid unbesorgt: Ihr könnt noch ein weiteres Abenteuer bestehen. Mit vielen weiteren Höhenmetern, weniger deutlichen Wegen und über geröllartigen Boden, der offenbar gern unter den Füßen nachgibt, könnt ihr ein Kreuz auf der Koruldi Ridge erreichen. Dieser Abschnitt der Wanderung ist sicher nichts für Weicheier (wie mich :D). Untrainierte werden, so, wie Berichte klingen, dabei schnell an ihre Grenzen stoßen.

Das Panorama, mit dem man entlohnt wird, muss jedoch unvergesslich sein.

 

♦ Die Jungs von 1 Thing To Do sind von den Lakes noch bis zu einem Gletscher gewandert – Hut ab!

 


 

5) Informationen zur Wanderung zu den Koruldi Lakes

 

Dauer der Wanderung:

Etwa 2-3 Stunden zum Mestia Cross, weitere 2 Stunden bis zu den Koruldi Lakes. Der Rückweg nimmt etwa 3 Stunden in Anspruch. Insgesamt solltet ihr also mindestens 7 Stunden Zeit einplanen.

Versucht, vor Dämmerung den Rückweg hinter euch zu bringen. Alles andere ist besonders auf dem letzten Abschnitt meiner Meinung nach waghalsig.

 

Schuhwerk:

In jedem Fall sollten eure Schuhe gutes Profil besitzen. Wenn ihr, wie ich, aufgrund von Handgepäck auf solide Wanderschuhe verzichten musstet, tun es auch gute Sportschuhe mit Profil. Idealerweise habt ihr jedoch Wanderschuhe, die euch auf den mitunter rutschigen und steinigen Wegen Halt geben können.

 

Schwierigkeit:

Bis auf den ersten Teil zum Mestia Cross und entlang der Abkürzung dorthin ist der Weg bis zu den Koruldi Lakes gut begehbar. Wegen des geringen Sauerstoffgehalts in der Luft und der vielen Höhenmetern, die zurückgelegt werden wollen, ist die Wanderung jedoch keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen. Ich würde die Wanderung als mittelschwer einstufen.

Mit dem Jeep kann man sich von Mestia aus bis zum Mestia Cross fahren lassen und somit die Strecke zu den Koruldi Lakes deutlich abkürzen.

 

Verpflegung und Hygiene:

Natürlich gibt es keine Snackbuden entlang des Weges oder Hütten zum Einkehren. Packt euch also am besten ein paar Snacks ein – es gibt zahlreiche Orte auf der Wanderung, an denen ihr sie mit tollem Ausblick einnehmen könnt. Unbedingt solltet ihr auch genug trinken, auf der Höhe werden 3-4 Liter Wasser am Tag empfohlen.

Toiletten gibt es auf der Strecke ebenfalls nicht. Sich in’s „Gebüsch“ zurückzuziehen ist ebenfalls nicht ganz leicht. Zum einen, weil es davon wenig gibt, zum anderen, weil der Weg sich so schlängelt, dass man von irgendwo doch meist zu sehen ist.

 


 

6) Zusammenfassende Informationen zu Mestia

 

Anreise:

Mestia besitzt einen eigenen, kleinen Flughafen. Mit der Maschrutka kommt ihr beispielsweise von Kutaisi für 25 GEL in die swanetische Stadt. Seid unbedingt früh genug am Busbahnhof in Kutaisi, die Maschrutkas sind in der Regel schnell voll.

Fortbewegung vor Ort:

Mestia ist sehr klein. Mehr als gesunde Füße braucht ihr nicht. In die Umgebung bringen euch Privatautos und Touren.

Wie lange:

Zahlreiche Wanderungen locken nach Mestia, weshalb ihr unbedingt mindestens einen ganzen Tag, also zwei Nächte in Mestia einplanen solltet. Eher empfehlen würde ich euch drei bis vier Nächte. Oder ihr macht euch von Mestia noch auf die viertägige Wanderung nach Ushguli.

Wann:

Ideal für die Wanderungen auf die Höhe sind der späte Frühling (Ende Mai/Juni) und der frühe Herbst (September/Anfang Oktober). Vorher und nachher kann bereits viel Schnee liegen und es wird sehr kalt. Im Sommer dagegen kann es in Swanetien fast schon zu heiß für anstrengende Wanderungen werden.

Internet & Strom:

Sowohl das Internet als auch der Strom funktionieren in Mestia nicht immer zuverlässig. Manchmal fällt der Strom aus, das Internet kann mitunter langsam sein. Dafür, wie abgelegen Mestia jedoch liegt, finde ich beides nicht erstaunlich.

Was essen:

Das Café Leila neben der Touristeninformation ist der absolute Touristen-Hotspot. Tatsächlich kann das Restaurant sich aber auch köstliches Essen zu fairen Preisen auf die Fahnen schreiben. Jeden Abend führen ein paar junge georgische Männer traditionellen Tanz auf, welcher super spannend mit anzusehen ist. Auf einen Platz muss man unter Umständen warten und auch für die Bestellung und die Rechnung Zeit mitbringen.

Absolut unwiderstehlich sind die Stücke Kuchen in Kates Café an der Hauptstraße. Die übrigens rieeesig sind und so gut wie nichts kosten.

Wo schlafen:

Fast jede Familie in Mestia nimmt Gäste zur Übernachtung auf. Auch Hotels* gibt es.

Ich selbst kam in Mestia im Guest House Katia* unter, etwas abseits des Zentrums, aber eine der besten Unterkünfte auf meiner Georgienreise. Die Zimmer sind einfach, aber die Gastgeber versüßen einem jeden Tag mit selbstgebackenem Kuchen, Abendessen, frischem Obst aus dem Garten. Ich habe mich hier absolut wie Teil der Familie gefühlt.

Wie viel kostet…

  • die Maschrutka nach Mestia: 25 GEL
  • ein Hauptgericht im Café Leila: 10 GEL
  • eine Nacht im Guesthouse: Ca. 20 GEL

Touristeninformation und Karte:

Eine offizielle Seite von Mestia oder Swanetien konnte ich nicht finden.

Hier findet ihr auf Englisch viele detailliert beschriebene Wanderungen in Swanetien.

 

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7) Abschließende Worte

 

Mestia, Swanetien und die Wanderung zu den Koruldi Lakes zählen zu den Highlights meiner Georgienreise.  Ich kann nur jedem empfehlen, die Region bei einer Reise in das spannende Land mitzunehmen und mindestens einen Tag lang eine schöne Wanderung zu unternehmen.
Weitere Artikel zu Georgien:

 

♦ Guide und Tipps: Backpacking in Georgien
♦ Georgien Unterkünfte: Hostel und Guesthouse Empfehlungen
Wanderung in Georgien: Gergeti Trinity Church und Gergeti Gletscher
♦ Davit Gareja und Udabno im Herbst – Die ewige Weite Georgiens
♦ 8 Tiflis Tipps: Das gibt es in Georgiens Hauptstadt zu entdecken
 Backpacking Georgien Kosten: Mit kleinem Budget das Land entdecken

 

Weiterführende Artikel:

 

♦ Bei Caucasus-Trekking gibt es eine ausführliche Wegbeschreibung der Wanderung (Englisch)
♦ Nina von Reiselieber hat bei einer mehrtägigen Wanderung in Swanetien tolle Fotos geschossen
♦ Bei Weltreiseforum hat Nina als Gastautor beschrieben, weshalb Swanetien so besonders ist
♦ Auf Reisezeilen berichtet Beatrice von ihrer dreitägigen Wanderung von Mestia nach Ushguli

 

Bist Du auch schon in Swanetien gewandert und hast die Landschaft in der Region ebenso bewundert, wie ich? Welchen Eindruck hast Du von dem „kämpferischen Volk“ der Swanen gewonnen? Berichte mir gerne von deinen Erlebnissen in einem Kommentar :-).

 

 

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