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Ein halbes Jahr Reiseblog: Anfang und Entwicklung

Manchmal hat man diese Reisen. Die, die in einem etwas lösen, etwas anregen, einem neue Ziele geben. Man kehrt heim und denkt sich: „Ja, jetzt kommt etwas Neues!“. Und genau so eine Reise hat letztlich zu meinem Reiseblog geführt – der im Juni ein halbes Jahr alt wurde. Zu diesem Anlass blicke ich zurück auf Anfang und Entwicklung meines Reiseblogs.

 


 

1) Grundlage: Barcelona

 

Im November 2016 machte ich eine Wanderung in Spanien. Der Weg führte mich mehrere Tage lang entlang der Costa Brava auf dem Cami de Ronda.

Ich war viel alleine, schlief in Hotels, wanderte durch ausgestorben wirkende Orte. Die Wanderung war ruhig, sehr ruhig. Das hatte ich mir auch so ausgesucht. Am Ende meiner Wanderung führte es mich schließlich nach Barcelona, wo ich die letzten Tage meiner Spanienreise verbringen wollte.

Hier erlebte ich genau das Gegenteil: Ich war nie alleine. Ich hatte ein Hostel gefunden, zu dem die Beschreibung „ein Zuhause fernab von zu Hause“ besser nicht hätte passen können. Ich traf viele tolle Leute, mit denen ich jede freie Minute verbrachte. Am Ende war es für mich sehr schwer, zurück nach Deutschland zu fliegen.

Um das Ganze nochmal etwas besser zu erklären: Meine erste Reise nach Südostasien ist bis heute nicht übertrumpft worden. Vielleicht sind sogar viele Reisen seitdem in Wahrheit auch eine Suche nach den bombastischen Erfahrung dieser ersten Backpackingtour gewesen.

Über manchen Reisen lag seitdem ein Schatten. Die Hostels waren zu leer, das Meer fehlte mir oder ich vermisste meinen Partner, der zu Hause geblieben war.

In Barcelona gab es all das plötzlich nicht mehr: Es waren perfekt Tage. Nicht, wie Südostasien, aber eben perfekt auf ihre eigene Art.

 

Und deshalb macht es auch Sinn, dass ich, als ich danach zurück nach Hause kam, beschloss: Ja, jetzt kommt etwas Neues!

 


 

2) Erste Idee: Das Reisen soll zum Alltag werden

 

Was im Hostel in Barcelona vor allem auffiel, war, dass die allermeisten dort Langzeitreisende waren. Reisende, die mehrere Monate am Stück durch Europa tourten.

Mir war klar, dass ich immer wieder auch nach Hause zurückkehren wollte – aber trotzdem stellte ich fest, dass ich mir mein Leben reiseerfüllter wünschte.

 

Und dabei dachte ich gar nicht daran, mehr zu reisen, sondern daran, das Reisen in irgendeiner Form in meinen Alltag integrieren zu wollen.

 

Ich begann, zu überlegen, wie das gehen könne. Ich suchte nach Hostels in der Umgebung, Touristeninformationen, bewarb mich bei einem Reiseunternehmen. Ich wollte einen Nebenjob, der mich stets mit meiner größten Leidenschaft in Berührung bringen würde. Ich wollte mit meiner Leidenschaft Geld verdienen, oder anders gesagt: Mein Geld wollte ich mit Leidenschaft verdienen können.

Die Enttäuschungen folgten: Es gab genau zwei Hostels in der Umgebung, die keinen suchten. Das gleiche Ergebnis bei den Touristeninformationen. Das Reiseunternehmen entschied sich für jemand anderen.

Dennoch gab ich es in den nächsten zwei, drei Wochen nicht auf, mir den Kopf zu zermatern, wie ich meinen Wunsch umsetzen könnte. Und ein Aspekt tauchte immer wieder auf: Wie wäre es mit einem Reiseblog?

 

Und mindestens genau so häufig schob ich den Gedanken wieder zur Seite.

 


 

3) Zweifel: Ich + Reiseblog = ?

 

Natürlich war das mit dem Reiseblog eine tolle Vorstellung. Ich habe schon mein Leben lang geschrieben, früher überwiegend Geschichten und Gedichte. Ich selbst hatte für meine Reisen regelmäßig auf bekannten Reiseblogs gelesen.

Ich fand den Gedanken wundervoll, Menschen damit zu helfen und inspirieren zu können. Und ich wusste bereits, dass man mit dem Konzept des Bloggens auch Geld verdienen konnte.

Aber was sich zuerst so verlockend anhörte, schien immer mehr zu verblassen, je mehr ich recherchierte. Ich stellte fest, dass es da draußen gefühlt tausende Reiseblogs gab – allein in Deutschland. Dass viele von ihnen auch nach Jahren nicht „erfolgreich“ waren.

Ich las wieder und wieder, dass man ohne ein Alleinstellungsmerkmal kaum eine Chance hätte. Das bedeutete, dass der Blog etwas Besonderes sein müsste. Etwas liefern müsste, was es so bisher noch nicht gab. Wie sollte das denn noch gehen, bei der Masse an Reiseblogs?

Ich las, wie viel harte Arbeit dahinter steckte. Ich überlegte mir Themen, verzweifelte bereits am Namen, bei dem man am Besten ebenfalls fünfhundertachtungdreißig Punkte beachten sollte.

Natürlich brauche es ein Logo, man müsse sich als Marke verkaufen können, ohne Social Media Aktivität habe man überhaupt keine Chance, Google sei immer stärker als man selbst und eigentlich auch als der Bloginhalt, um Einnahmen zu generieren brauche es mindestens 10.000 Besucher im Monat – aber glaub ja nicht, dass du die in den ersten ein, zwei, drei Jahren bekommst!

 

Kurzum: Ich zweifelte. Und wie!

 

Ich fühlte mich nicht bereit für Seelenstriptease im Internet, ohne die man als Blogger offenbar kaum richtig erfolgreich sein konnte. Ich fühlte mich den Social Media nicht gewachsen, immerhin nutze ich seit vielen Jahren nicht mal mehr Whatsapp – und bin damit häufig gefühlt die Einzige auf dem ganzen Kontinent.

Ich wusste nicht, ob ich wirklich die ganze Arbeit und vor allem auch die Zeit investieren wollte, die mich so ein Reiseblog kosten würde, wenn jahrelang nur meine engsten Freunde und meine Familie ihn lesen würden. Denen konnte ich doch alles auch so erzählen.

Ich backpackte – aber Reiseblogs für Backpacker gab es wie Sand am Meer. Ich machte kürzere Reisen, statt von Weltreisen berichten zu können – aber natürlich war ich da bei weitem nicht alleine mit. Ich konnte vielleicht gut schreiben – aber das erwartet man wohl von jedem Blogger.

Ich hatte weder viel Zeit zum Bloggen, noch war ich die einzige alleinreisende Frau da draußen, die von ihren Erlebnissen im Internet berichtete.

 

Alles, was ich hätte bieten können, schien es im Internet schon hundertfach zu geben.

 

 


 

4) Umsetzung: Jetzt geht’s los!

 

Anfang Dezember 2016 wurde ich krank. So krank, dass ich nicht zur Arbeit konnte. Gleichzeitig fiel mir zu Hause die Decke auf den Kopf.

 

Also fasste ich einen Entschluss: Ich lege los. Jetzt und hier. Einfach so. Was hatte ich denn gerade wirklich zu verlieren?

 

Fünf Tage lang arbeitete ich von morgens bis abends an der Entstehung meines Reiseblog. Ich entschloss mich für einen Namen – Meet the World – und kaufte eine Domain. Ich testete Designs, machte mich mit deren Bearbeitung vertraut, schrieb meine ersten Artikel, setzte mich mit deren Formatierung auseinander.

Ich probierte Farben, Textgrößen, werkelte an Bildern rum. Ich schrieb Listen mit all den Ideen, die ich für Artikel hatte, schrieb Listen mit Schritten, die ich abarbeitete. Ich investierte Geld, Nerven, raufte mir die Haare, jubelte.

Am meisten jedoch las ich. Ich las so viele Artikel, dass mir manchmal schwindelig wurde. Ich recherchierte über Suchmaschinenoptimierung, über WordPress-Plugins, über Regeln zur Linkmarkierung, über Affiliate-Marketing und Blog-Einnahmequellen, legte Social-Media Accounts an und recherchierte darüber, wie man diese am besten nutzte.

Ich las Erfahrungsberichte von Reisebloggern, informierte mich über „normale Besucherentwicklungen“, lud mir das E-Book „Beruf: Reiseblogger“ von Patrick Hundt runter.

 

Es war unglaublich viel Arbeit. Aber es machte auch unheimlich viel Spaß.

 

Und dann, am 13. Dezember 2016, präsentierte ich meinen Reiseblog zum ersten Mal der Öffentlichkeit.

 


 

5) Anfang: Unsicherheit und Neugier

 

Was dann passierte, war aufregend und schwierig zugleich.

Ich beobachtete, wie einige meiner Freunde, die ich zur Facebook-Seite eingeladen hatte, die Seite abonnierten. Viele taten es nicht.

Ich erhielt Lob und Zustimmung von vielen, andere interessierten sich kaum.

Ich lud mein erstes Foto bei Instagram hoch und erhielt etwa 15 Herzchen. Von Freunden. Ich twitterte zum ersten Mal – kein Wunder, dass das ohne Follower kaum jemand las.

Ich meldete mich in Facebook-Gruppen für Reiseblogger an und bekam mit, wie stark die Community dort ist, aber auch, wie einige Blogger in einem ähnlichen Zeitraum wie ich bereits weitaus mehr Leser hatten.

Immer wieder optimierte ich meinen Reiseblog noch ein Stückchen weiter, fügte etwas hinzu, nahm etwas weg, schrieb mehr und mehr Artikel und änderte dabei zunehmend deren Optik.

Die ganze Zeit über wusste ich nicht so ganz, ob es gut war, was ich tat, oder eben nicht. Ob ich eine Chance hätte, oder es lieber bleiben lassen sollte. Ich machte weiter, denn die Neugier überwog. Und nach wie vor der Wunsch, mit meinem Reiseblog meine Erfahrungen, Tipps und Erlebnisse weitergeben zu können. Den Menschen zu helfen, die dort standen, wo ich vor meiner ersten Asienreise stand: Vollkommen ahnungslos vor der Verwirklichung eines Traumes.

Dabei fand ich mehr und mehr meinen Weg.

 

Mir wurde immer klarer, dass meine Hauptthemen des Backpackings, des Alleinreisens, der Verbindung von Reisen und Heimat vielleicht manchen Blogs ähnelten, sie sich von anderen Reiseblogs gleichzeitig aber auch deutlich abgrenzten.

 

Ich glaube mittlerweile, das allein das schon in der Masse von Reiseblogs wertvoll ist.

 

Keiner sonst kann schreiben, was ich schreibe und schreiben, wie ich schreibe. Das Besondere an jedem einzelnen Blog da draußen ist vielleicht in erster Linie die Individualität der Blogger selbst.

 

Und ich wollte die Hoffnung nicht aufgeben, dass ich tatsächlich eines Tages, irgendwann mal, ein klein wenig Geld mit meinem Reiseblog verdienen könnte. Nicht, um davon zu leben. Sondern um es in die Dinge zu investieren, die mir wirklich am Herzen liegen.

 


 

6) Rückschlag: Gewerbeanmeldung und alles muss neu!

 

Wer mit seinem Blog Geld verdienen möchte, sollte ein Gewerbe anmelden.

Hörte sich auch alles ganz unkompliziert an, und tatsächlich war die Gewerbeanmeldung beim Amt schnell im Kasten. Das fühlte sich großartig an – ich hatte jetzt ein eigenes Gewerbe! Ich war nun sozusagen offiziell Reiseblogger. Ich durfte damit Geld verdienen.

Weniger unkompliziert sah dann der Bogen des Finanzamtes zur steuerlichen Erfassung aus, den jedes neue Gewerbe einreichen muss und der ein paar Wochen später bei mir eintrudelte. Obwohl ich jedes Jahr meine Steuererklärung selbst mache, verstand ich hier nur Bahnhof.

Während ich so vor mich hin googelte und recherchierte, stieß ich auf die Markenrecherche der DPMA. Hier sollte man mal überprüfen, ob eine Marke bereits vergeben sei.

 

Ich tippte blauäugig „Meet the World“ ein. Dann, der Schock: Als Marke geschützt.

 

Dazu muss man sagen, dass diese ganzen Markengesetze recht komplex und gar nicht immer so eindeutig sind. Da gibt es zum einen Wortmarken und Bildmarken und ein Mix aus beidem, die Wort-Bild-Marke.

Bei einer Wortmarke, die sehr spezifisch sein muss (wie „Adidas“), ist der ganze Begriff geschützt. Wer nun ein neues Produkt auf den Markt bringt und „Adidas“ nennt, macht sich hochgradig strafbar.

Bei einer Bildmarke ist sozusagen das Logo geschützt. Beispiel: „Apfelgrün“ in grüner Schrift, Schritftart Times New Roman, fett, Ü-Punkte in Apfelform. Da dürfte gegebenenfalls jemand anderes seine Firma noch „Apfelgrün“ nennen, wenn er das in rot schreibt, in Areal, kursiv und einen großen Apfel drum herum malt. Mein „Meet the World“ war als Bildmarke geschützt worden.

Bei einer Wort-Bild-Marke ist das Gesamtpaket geschützt: Also Wortmarke und Bildmarke gemeinsam in Kombination.

Das alles hatte ich aber noch nicht so verstanden, als ich auf meine Entdeckung stieß, und geriet deshalb auch so gleich in Panik.

Nicht ganz unklug, wie ich auch heute noch finde, denn mein Slogan war Eigentum von den Besitzern von Hostelworld, und mit denen hätte ich mich wirklich niemals anlegen wollen ;-).

 

Ich wusste: Ich muss meinen Blognamen ändern!

 

Was so simpel klingt brachte mich jedoch an einen Punkt, an dem ich beinahe aufgegeben hätte.

Denn den Blognamen zu ändern bedeutete noch viel mehr: Erstmal musste ein neuer, passender Name überhaupt gefunden werden! Das Konzept musste geändert und dem neuen Namen angepasst werden. Ich brauchte eine neue Domain, die wieder Geld kosten würde. Ich brauchte ein neues Sicherheitszertifikat, welches ebenso nicht umsonst war. Und dann müsste ich die ganze Seite irgendwie auf die neue Domain umziehen.

Ich musste meine E-Mail-Adresse ändern, alle Social-Media-Kanäle umbenennen (wenn das überhaupt möglich war), ein neues Logo erstellen,….

Die Liste war lang. Und es würde viel Arbeit werden.

Mir kam genau eine Idee, die mich nicht dazu bewegt hätte, meinen Reiseblog hinzuschmeißen. Ich wollte meinen englischen Namen ins Deutsche übersetzen. Das Konzept könnte gleichbleiben, und sowieso sprach ich doch eher deutsche Leser an.

Ich hatte Glück: Die Domain „www.triffdiewelt“, wie sie heute ist, gab es noch.

Ich will nicht lügen: Der Umzug auf die neue Domain, das neue Logo, das Umbenennen aller Profile (was Facebook erstmal ablehnte) kostete mich erneut viele Nerven. Irgendwie klappt dann eben doch alles immer nicht so problemlos, wie man denkt.

Letztlich aber bin ich sogar froh, dass ich mich gezwungen sah, auf den neuen Namen umzuschwenken. Ich fühle mich sicherer damit und finde, dass er besser passt, als die alte, englische Version.

 

Mein Reiseblog ist also nicht mehr der Selbe, der er am Anfang war. Vieles hat sich geändert. Das gehört wohl dazu – ein Reiseblog muss sich entwickeln.

 

     

 

 


 

7) Entwicklung: Das Heute und ein Ausblick ins Morgen

 

Was hat sich im ersten halben Jahr meines Reiseblogs sonst noch geändert?

 

Gar nicht so viel.

Nach wie vor weiß ich nicht, ob ich auf einem guten Weg bin. Nach wie vor verunsichert es mich, wenn ich sehe, wie andere Reiseblogs in wenigen Wochen und Monaten fünfmal mehr Leser haben, als ich.

Nach wie vor grübel ich manchmal darüber nach, wie oder ob ich weitermachen möchte.

 

Einerseits.

 

Andererseits ist mir immer klarer, dass die Antwort darauf am Ende immer ein „Ja“ sein wird. Die Freude über jeden einzelnen Kommentar, über jeden einzelnen Leser, über jeden neuen Abonnenten bei Facebook oder Follower bei Twitter ist riesig. Jedes Mal, wenn ich eine Nachricht bekomme und Fragen beantworten oder Probleme lösen kann, dann weiß ich, wofür ich das alles mache.

Vermutlich werde ich nie einer dieser Blogger werden, die ihr ganzes Leben in den Social-Media teilen und dort mehrmals täglich etwas posten.

 

Das Bloggen ist nicht mein Leben, aber das sollte es ja auch gar nicht werden. Stattdessen kann es mein Leben, das glaube ich stark, sehr bereichern. Und es hilft, genau, wie ich es mir so gewünscht habe, jeden meiner Tage mit meiner Liebe zum Reisen zu verbinden.

 

Tatsächlich entwickelt sich mein Reiseblog. Zwar langsam und seicht, aber es passiert:

 

  • 105 Besucher im Januar 2017 → 754 Besucher im Juni
  • 307 Seitenaufrufe im Januar 2017 → 1398 Seitenaufrufe im Juni
  • 108 Facebook-Fans im Januar 2017 → 267 Fans im Juni
  • 87 Twitter-Follower im April 2017 → 180 Follower im Juni
  • 72 Beiträge habe ich bisher veröffentlicht
  • 7 Länder sind seitdem hinzugekommen, zahlreiche Tipps sowie Berichte von Städtetrips
  • Erste Kooperationsanfragen habe ich erhalten – auch wenn ein paar davon unseriös waren 😀
  • Meinen ersten Gastbeitrag habe ich schon verfasst und der erste Round-Up-Post ist auch in Arbeit

 

Tatsächlich habe ich auch schon durch Affiliate-Marketing Einnahmen generiert. Auch hier gilt: Nicht viele (etwa 40 €), aber es gibt welche.

Ich habe noch viele Ideen, was ich mit meinem Blog anfangen möchte. Definitiv wird es mit der Zeit ein Buch über das Backpacking für alleinreisende Frauen geben, viele weitere Round-Up-Posts stehen noch aus. Ich würde gerne T-Shirts mit eigenen Motiven entwerfen, Reiseutensilien gestalten, mich fotografisch noch deutlich verbessern.

Auch im Gebiet der Suchmaschinenoptimierung kann ich noch einiges lernen.

Aber alles zu seiner Zeit.

 

Ich setze mir für die Zukunft meines Reiseblogs keine konkreten Ziele. Aber natürlich habe ich Träume:

 

  • Eines Tages möchte ich dank meines Resieblogs die Möglichkeit haben, nur noch gut geprüfte Bio-Produkte zu kaufen
  • Ich möchte einmal im Jahr eine Party schmeißen, um meine Freunde und meine Familie zu feiern, ohne deren Unterstützung dieser Reiseblog niemals ein halbes Jahr überlebt hätte und die für mich stets der größte Grund sind, gerne heimzukehren
  • Ich möchte etwas mehr spenden, ein klein wenig weniger arbeiten müssen und mich dafür hier und da ehrenamtlich engagieren
  • Ich möchte gern erleben, dass ich dazu beitragen kann, Ängste zu lindern, Perspektiven zu erweitern, Möglichkeiten aufzuzeigen
  • Und natürlich möchte ich etwas mehr reisen können. Mal zwischendurch ein, zwei Monate am Stück. Mehr Kurztrips machen können. Mich mit gutem Gewissen in Länder wagen, für die ich sonst länger sparen müsste

 

Sollte auch nur eine Sache davon eines Tages dank des Reiseblogs möglich sein, hat sich das Ganze bereits vielfach gelohnt!

 


 

8) Abschließende Worte

 

Ihr seht, der Weg zu und mit meinem Blog fiel mir nicht immer leicht. Meine Masche, hohe Ansprüche an meine eigene Arbeit zu stellen, hilft dabei vielleicht auch nicht ;-). Dennoch bin ich riesig froh, den Schritt zum eigenen Reiseblog gewagt zu haben. Ich bin stolz auf jeden Artikel, freue mich über jede Rückmeldung und bin dankbar dafür. Und vor allem bin ich unheimlich gespannt, was das nächste halbe Jahr bringen wird.

 

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3 Kommentare für “Ein halbes Jahr Reiseblog: Anfang und Entwicklung

  1. Hallo Marie,

    toller Artikel 🙂 Besonders der Hinweis auf die Markenrechte ist sehr gut. Auch die Zahlen zu deinem Blog sind sehr nennenswert finde ich. Also es ist gut so etwas auch mal zu teilen.

    Wie genau funktioniert die Suche mit DPMA? Kannst du das bitte mal erklären?

    LG,
    Martin

    1. Hallo Martin,

      vielen lieben Dank für deine Rückmeldung :-).

      Ich wünschte, ich selbst hätte die Markensuche komplett verstanden. Letztlich habe ich im DPMAregister unter „Einsteigerrecherche“ einfach bei „Wiedergabe der Marke“ den gesuchten Begriff eingesetzt – bei mir Meet the World. Alles andere würde ich so belassen, wie es ist.

      In meinem Fall werden dann verschiedene annähernd zutreffende Marken angezeigt. Die kann man einzeln auswählen und weitere Informationen erhalten. Da gäbe es zum Beispiel noch Klassen, für die die Marke eingetragen ist. Das bedeutet so viel wie: Für bestimmte Bereiche ist die Marke geschützt, für alle anderen darf sie theoretisch noch verwendet werden. Bei mir und dem „Meet the World“-Schriftzug von Hostelworld stehen da beispielsweise Reservierung und Buchung von Unterkünften, Information und Beratung in Bezug auf Reisebuchungen, Werbung über das Internet usw…

      Ist leider wirklich alles sehr komplex und kompliziert. Hilft das denn ein wenig?

      Liebe Grüße,
      Marie

      1. Hallo Marie,

        vielen Dank für die Antwort und die Hilfestellung.

        Das war gut beschrieben. Ich hab das zuvor bereits auch so gemacht, war aber der Meinung, dass es falsch war, da zum Suchbegriff „Mindyourtrip“ nichts angezeigt wurde, bzw eine Fehlermeldung erschien. Aber anscheinend bedeutet das nur, dass die Marke noch nicht eingetragen ist. Also alles bestens, denke ich 🙂

        Liebe Grüße,
        Martin

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